Quiksilver Gold Coast Pro 2014: Superstars surfen zurück zur Spitze

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Nachdem sie es im vergangenen Jahr nicht einmal nach ganz oben auf das Podest geschafft hatten, bewiesen zwei Superstars beim Saisonauftakt der Wellenreiter ihre absolute Bestform.
Carissa Moore beim Quiksilver Gold Coast Pro 2014. Foto: Trevor Moran/Red Bull Content Pool

Mit ihren Siegen beim Quiksilver Pro Gold Coast 2014 in Australien gaben sich Local-Hero Stephanie Gilmore und der brasilianische Youngster Gabriel Medina den optimalen Einstand in die ASP World Championship Tour 2014. Auf dem Weg ins Finale hatten dabei beide Auseinandersetzungen mit den amtierenden Weltmeistern überstehen müssen.

Gilmore zurück in der Erfolgsspur

Nach einem enttäuschenden Jahr 2013 hat sich die fünfmalige Weltmeisterin Stephanie Gilmore beim ersten Contest in der neuen Saison in überragender Manier zurückgemeldet. In ihrer Heimat zeigte die Australierin eine fast perfekte Leistung und bekam dafür während des gesamten letzten Wettkamptages Bestnoten von den Judges. Besonders in ihrem Halbfinale mit der amtierenden Weltmeisterin Carissa Moore überzeugte Gilmore dabei mit einer Weltklasse-Leistung.

„Ich hatte dieses Gefühl jetzt so lange nicht und es ist einfach das beste Gefühlt der Welt,“ sagte Gilmore. „Alle meine Freundinnen und meine Familie waren hier und gaben mir Hi-Fives nach dem Contest. Von Beginn des Heats an hatte ich im Kopf, dass ich die zwei besten Wellen erwischen muss und einfach Spaß haben sollte. Genau das habe ich dann auch getan. Der Halbfinalsieg gegen Carissa hat mir eine Menge Selbstvertrauen gegeben. Es wird ein langes hartes Jahr, aber ich werde mein Bestes geben den Titel zu holen.“

Auf dem zweiten Rang beim Roxy Gold Coast Pro 2014 landete Bianca Buitendag aus Südafrika, die damit zum ersten Mal in einem Finale auf der Elitetour stand. „Ich bin immer noch überwältigt von der Erfahrung. Es war das erste Mal für mich und ich wusste nicht wirklich was ich erwarten sollte. Es ist ein bisschen wie ein Traum für mich. Ich werde mein Preisgeld spenden. Wir haben alle soviel Glück und haben sowieso schon soviel,“ freute sich die 20-Jährige.

Kelly Slater: Vier Jahre ohne Sieg

Bei den Herren feierte hingegen Gabriel Medina einen historischen Sieg: Der Youngster ist der erste Brasilianer und zweite Goofy-Footer, der das traditionsreiche Event gewinnen kann. Auf dem Weg dorthin machte er kurzen Prozess mit den Lokalhelden: Nachdem er im Viertelfinale den amtierenden Weltmeister Mick Fanning ausgeschaltet hatte, sägte im Halbfinale den mehrmaligen Quiksilver Pro Champion Taj Burrow ab.

Schließlich legte er im Finale gegen den Weltmeister von 2012 Joel Parkinson eine sensationelle Aufholjagd hin. Für den Mann von der Gold Coast war es bereits die zweite Finalniederlage in Snapper Rocks in Folge.

„Es ist wirklich eine Ehre dieses Event zu gewinnen,“ sagte Medina, der im letzten Jahr einige Enttäuschungen einstecken musste. „Dies ist das härteste Event auf der Tour und ich finde, dass ich auf dem Weg ins Finale die besten Surfer der Welt geschlagen habe. Es war mein Traum hier zu gewinnen, seitdem ich ein Jugendlicher bin. Ich habe mir früher die Videos dieser Jungs angeguckt und in Magazinen von ihnen gelesen. Heute hatte ich die Gelegenheit gegen sie zu surfen und wollte mir die Chance nicht nehmen lassen. Es ist echt komisch, aber es fühlt sich gut an.“

Eine herbe Niederlage musste hingegen der elfmalige Weltmeister und letzjährige Quiksilver Gold Coast Pro Champion Kelly Slater einstecken: Im Viertelfinale unterlag der US-Amerikaner dem Brasilianer Adriano De Souza, gegen den er seit 2010 nicht mehr gewinnen konnte. Für De Souza war es bereits der fünfte Sieg gegen den wohl besten Surfer aller Zeiten in Folge.

Weitere Infos findet ihr auf der Website der ASP World Tour 2014.

Foto: Trevor Moran/Red Bull Content Pool

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