Nixon Surf Challenge 2014: Arschkalt, aber saugut!

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Wassertemperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt und Surf-Action an den abgelegensten Spots unserer Erde machen die Nixon Surf Challenge zum wohl extremsten Surf-Contest der Welt.
Nixon Surf Challenge Russland 2014. Foto: Veranstalter

Die Nixon Surf Challenge 2014 ist Geschichte: Nach einer actiongeladenen Woche im östlichen Teil Russlands steht der Franzose William Aliotti als neuer Sieger fest. Im Schatten der Vulkane von Kamtschatka wurde er von den anderen Wellenreitern zum besten Rider der Woche gewält und verbannte damit seinen Landsmann und Vorjahressieger Vincent Duvignac auf den zweiten Rang.

Kälte statt Karibik

Während professionelle Surfer sich normalerweise an den schönsten und wärmsten Flecken unseres Planeten herumtreiben, schickt die Nixon Surf Challenge Jahr für Jahr einige Rider an einige der abgelegensten Surfspots. So reisten die Surfer in diesem Jahr in den Osten Russlands und kämpften dort bei meterhohen Wellen und Wassertemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt um den Sieg. Nach drei nebeligen Tagen kam dann endlich die Sonne heraus und enthüllte endlich die faszinierende Landschaft der Kamtschatka Region.

NIXON SURF CHALLENGE 2014 | KAMCHATKA, RUSSIA from NIXON Europe on Vimeo.

Obwohl ihnen die Kälte bis ins Mark zog, surften die Surfer jeden Tag solange es nur eben möglich war. Für den späteren Gewinner William Aliotti hätten die Kontraste zu seinem Alltag dabei nicht größer sein können: Der 21-Jährige verbrachte die letzten sechs Monate damit, einige der tropischten Surfspots unserer Erde zu besuchen. Doch der Mann aus der Karibik schien keine Probleme mit der Kälte zu haben, denn er wurde nicht nur zum Gesamtsieger gewählt, sondern sicherte sich auch den Best Trick Award für seine vielen Aerials.

„Ich bin glücklich mit zwei Preisen aus Russland zurückzukehren. Das ist mehr als ich mir ausgerechnet habe, als ich zu dem Event eingeladen wurde,“ so William. „Als Nixon Rookie war es eine große Ehre für mich an diesem einmaligen Event mit so vielen tollen Surfern teilzunehmen. Danke an alle die dabei waren, besonders an Vincent der mich immer wieder gepusht hat. Aber natürlich auch an die Nixon Crew, die hinter den Kulissen arbeitet und das hier alles möglich gemacht hat.“

Weitere Awards in Russland

Der dritte Award bei der Nixon Surf Challenge 2014 ging an Kepa Acero aus dem Baskenland. Einer der talententierten Surfer aus dem Süden Europas überzeugte seine Kollegen nicht nur auf dem Wasser, sondern auch im Camp: Er bekam den „I rocked Russia“-Award für seine einmalige Fähigkeit, in jeder Position und an jedem Ort einschlafen zu können.

Natürlich stellt die Planung eines Surf-Event in solch abgelegenen Regionen die Organisatoren vor große Probleme. Dennoch zeigte sich Surf Challenge Veteran Eric Rebiere aus Frankreich mehr als zufrieden: „Die ganze Woche war unglaublich. Die Locals haben uns mit offenen Armen empfangen und die Atmosphäre zwischen den Ridern war auch super. Keiner wusste was ihn erwarten würde, als er ins Flugzeug gestiegen ist. Aber unsere Erwartungen wurden ohne Zweifel übertroffen und diese Woche ist mit Sicherheit ein weiteres unvergessliches Kapitel in der Geschichte der Nixon Surf Challenge.“

Weitere Infos bekommt ihr auf der Website der Nixon Surf Challenge 2014.

Foto: Veranstalter

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