Billabong Rio Pro 2014: Routinier rockt Copacabana!

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Einen guten Monat bevor die Welt bei der Fußballweltmeisterschaft nach Brasilien blickt, trafen sich in Rio de Janeiro die besten Wellenreiter der Welt im Kampf um ihren eigenen Weltmeistertitel.
Massiver Aerial von Julian Wilson beim Bilabong Rio Pro. Foto: Trevor Moran/Red Bull Content Pool

Durch seinen zweiten Sieg auf der ASP World Championship Tour 2014 hat Michel Bourez aus Französisch-Polynesien erneut seine Ansprüche auf den Weltmeistertitel angemeldet. Beim Billabong Rio Pro 2014 schaltete der 28-Jährige auf dem Weg in das Finale unter anderem Vorjahreschampion Jordy Smith und den australischen Altmeister Taj Burrow aus. Bei den Ladies konnte die Australierin Sally Fitzgibbons ihren ersten Saisonsieg feiern.

Bourez nimmt den harten Weg

Für Michel Bourez war der Weg in das Finale beim Billabong Rio Pro 2014 bei weitem kein leichter. Bereits in der fünften Runde traf der Spartaner auf den Weltmeister von 2012 Joel Parkinson: In einem von niedrigen Scores geprägten Heat setzte sich Bourez dabei am Ende hauchdünn durch.

Im Viertelfinale erwartete den Mann aus Tahiti dann Vorjahressieger Jordy Smith aus Südafrika, der sich zuvor ebenfalls in guter Form präsentiert hatte. Letzendlich konnte Smith ihm aber genausowenig entgegensetzen wie der australische Altmeister Taj Burrow, der sich nach seiner Finalniederlage am Bells Beach erneut einen Platz auf dem Treppchen sichern konnte.

Erstes Finale für Kolohe Andino

Aber auch der 20-Jährige US-Amerikaner Kolohe Andino zeigte sich trotz Finalniederlage beim Billabong Rio Pro 2014 durchaus zufrieden. Der Youngster aus Kalifornien hatte im Finale zwar kaum eine Chance, freute sich aber dennoch über sein erstes Finale in der Königsklasse des Wellenreitens. Das Highlight war für den Youngster dabei defintiv der Sieg über Rekordweltmeister Kelly Slater im Halbfinale.

Durch seinen zweiten Sieg in dieser Saison liegt Michel Bourez nun auf dem vierten Rang in der Gesamtwertung und hält weiterhin alle Chancen, seinen ersten Weltmeistertitel zu gewinnen. „Dieser Sieg ist wundervoll und ich fühle mich großartig,“ sagte Bourez. „Ich habe nicht erwartet zwei Events in einem Jahr zu gewinnen. Es ist großartig hier in Rio zu sein und noch einen Sieg in der Tasche zu haben. Im Finale gegen einen meiner guten Freunde anzutreten war toll. Ich glaube Kolohe Andino wird in den nächsten Jahren zu einem ganz Großen werden.“

Womens Rio Pro 2014

Bei den Damen endete in Rio die Siegesserie von Carissa Moore: Nach zwei Siegen in Margaret River und am Bells Beach musste sich die Hawaiianerin im Finale gegen Sally Fitzgibbons geschlagen geben. Die amtierende Weltmeisterin erwischte zwar den besseren Start, aber Fitzgibbons konnte zurückschlagen und sicherte sich so den ersten Sieg in diesem Jahr.

„In diesen Sieg ist viel harte Arbeit geflossen und ich bin unendlich glücklich,“ sagte Sally Fitzgibbons. „Carissa und ich haben eine große Rivalität. Wir haben immer so großartige Duelle und ich wusste, dass ich nach dem Semifinale noch eine Schippe drauflegen musste. Die Zuschauer haben mich toll angefeuert und das hat wirklich geholfen. Es ist ein langes Jahr aber ich glaube ich habe noch eine Menge starkes Surfen in mir. Ich freue mich total auf Fiji und werde versuchen dort erneut ein starkes Resultat zu erziehlen.“

Weitere Infos bekommt ihr auf der Website der ASP World Championship Tour 2014.

Foto: Trevor Moran/Red Bull Content Pool

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