ADH Open Seignosse 2014: Rush-Contest & solider Swell

By  |  0 Comments


Guter Swell führte bei den ADH Open Seignosse 2014 dazu, dass schon in den ersten zwei Contesttagen ein Großteil der neuen Deutschen Meister im Wellenreiten ausgelotet wurden.
ADH Open Seignosse 2014. Foto: Hangloosepictures

Ganz knapp ist an der südfranzösischen Atlantikküste in Seignosse die Entscheidung um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Wellenreiten gefallen: Alexander Tesch von der Uni Hamburg triumphierte beim ADH Open Seignosse 2014 mit 14.35 und damit knapp zwei Punkten Vorsprung vor Vincent Scholz von der Uni Essen und Philip Mappes aus Heidelberg.

ADH Open Seignosse 2014 – Ergebnisse

Der Drittplatzierte Mappes ergatterte neben Bronze in der Kategorie der Open mit 12.5 Punkten zusätzlich den Titel in der Klasse Longboard Man und stach damit bei den ADH Open Seignosse 2014 sogar Favoriten wie Paul Günther aus. Günther teilte sich zusammen mit Tristan Schade den zweiten Platz: Beide lagen im Finale mit 11.5 Punkten gleichauf.

Bei den Damen konnte Valerie Schlieper aus der Uni Hamburg ihren Titel mit soliden 11.7 Punkte erfolgreich gegen ihre Kommilitonin Nicki Seligmann und Lisa Hauter aus der Sporthochschule Köln durchsetzen. Letzere belegte außerdem hinter Friederike „Fritzi“ Schulz aus München und vor Alexandra Siebert aus Mainz den zweiten Platz der Longboard Frauen.

Rahmenbedingungen fast „zu gut“

Außergewöhnlich guter Swell veranlasste Contest Director Thomas Schmidt am Sonntag und Pfingstmontag dazu, alle Heats der ADH Open Seignosse 2014 bis auf die Semi-Finals in der Klasse Longboard Men und Women und Finals in den Klassen Open Men und Women in den ersten zwei Contestagen durchzuziehen.

Dazu sagte er: „Es kommt ein solider Groundswell rein. Ein großes Glück, wenn man bedenkt, dass wir für diesen Contest eigentlich keine Waiting Period zur Verfügung haben. Bei einem regulären Stop der ASP Tour zum Beispiel stehen sogar 13 Tage zur Verfügung, um optimale Wellenbedingungen abzuwarten. Wir müssen dagegen in nur fünf Tagen für alle teilnehmenden Fahrer – immerhin 170 insgesamt – und dann auch noch in zwei verschiedenen Klassen versuchen, faire Contestbedingungen zu finden.

Ich habe mich dazu entschlossen, nicht auf kleinere Wellen gegen Ende der Woche auszuweichen. Die Fahrer, die die Finals erreichen, sollten die Chance haben, ihr Vermögen in angemessen guten Wellenbedingungen zu zeigen,“ begründet Schmidt seine Entscheidung. „Das ist für manche weniger erfahrene Surfer natürlich schade, weil sie früh aus dem Contest gekickt werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der ADH Open Seignosse 2014 zu finden.

Foto: Hangloosepictures

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.